Nebelwiese

Was tun bei November-Blues? -Update-

Der nächste November kommt bestimmt 😉

Ich liebe ja den November. Vielleicht, weil ich selbst ein November-Kind bin? Egal, jedenfalls mag ich den Geruch von modernden Blättern, ich mag den Nebel und ich mag es, wenn ich reingehen und Kerzen anzünden kann 🙂

Nebelwiese

Kühe im Herbstnebel

Viele Menschen überkommt jedoch schon beim Gedanken an die Herbst – und Wintermonate ein leichtes Gruseln, der November-Blues, und man hört Sätze wie: da bin ich eigentlich immer schlecht drauf, das macht doch depressiv, im Winter werde ich immer dick, man kann gar nicht mehr rausgehen usw. usf. Bestimmt kennst du auch solche Leute und könntest die Liste noch verlängern!

Und tatsächlich nehmen depressive Verstimmungen in diesen Monaten zu. (Allerdings: die Rate der Selbsttötungen ist in den Monaten Mai und Juni am höchsten!) Dabei gibt es einiges, was wir tun können, um diese Zeit des natürlichen Rückzugs genussvoll zu erleben und nicht nur zu überstehen.

Im folgenden habe ich ein paar Tipps für dich.

Warum machen wir es uns eigentlich selber so schwer?

Herbst und Winter kommen und ziehen wieder weiter, genau wie Frühling und Sommer. Das können wir sowieso nicht ändern. Und natürlich brauche ich im Winter mehr Schichten an Kleidung als im Sommer, was auch unpraktisch sein und nerven kann. (Dafür gibt’s im Sommer Mücken, die nerven auch 😉 ) Es gibt weniger Stunden Tageslicht, da beisst die Maus keinen Faden ab. Aber was du sehr wohl ändern kannst, ist deine Haltung dazu. Die sich wiederum auf deine Grundstimmung auswirkt.

Hingabe an das, was ist

Mein Tipp: Gib dich der Jahreszeit hin! Genieß die Qualitäten des Herbstes. Freu dich an deinem Bedürfnis nach Kerzen, heissen Teetassen und warmen Socken. Gehe, wetterfest verpackt, viel nach draussen, nutze jede Gelegenheit dazu. Auch wenn wir die Sonne nicht sehen können, weil der Himmel wolkenverhangen ist, erreicht uns ihre wohltuende Strahlung. Wer sich im Tageslicht aufhält, produziert z.B. lebensnotwendiges Vitamin D und das „Glückshormon“ Serotonin.

Farbenspiele für Gute Laune

Es ist alles grau in grau? Macht doch nichts! Geh bewusst im Grau umher und entdecke, welche verschiedenen Grautöne es alles gibt. Gib ihnen Namen: mausgrau, steingrau… An einem anderen Tag könntest du bewusst alle anderen Farben, die noch so da sind, erforschen. Wer entdeckt ein Rot, ein Blau, ein Gelb, ein Grün?

Herbstlaub

verschiedene Laubfarben

Alles ist nebelig-trüb? Egal! Auch Nebel ist ein Wetter, das sich zu erfahren lohnt. Spür doch mal die Feuchtigkeit auf deiner Haut. Wie schmeckt der Nebel? Welche Geräusche kannst du hören? Nebelgeräusche klingen anders als Sonnengeräusche!

Mit den Hühnern ins Bett?

In Herbst und Winter hat die Natur einen anderen Lebensrhythmus. Und auch wir Menschen als Teil der Natur sind davon nicht frei (auch wenn wir in unserer Gesellschaft gern so tun, als ob). Wir werden schneller müde, sind nicht so (oder sollte man sagen: anders als) leistungsfähig wie im Sommer.

Mein Tipp: Versuch doch mal, dem Rhythmus deines Körpers nachzuspüren und deinen Tagesplan, soweit möglich, entsprechend umzustellen. Geh abends früher ins Bett, schlaf morgens länger. Leider behält unser gesellschaftliches Leben seinen Rhythmus übers Jahr stur bei, so dass es nicht so einfach ist, sich dort auszuklinken. Wenn du es ab und zu schaffst, hast du auch eine Menge für deine Entspannungsbilanz getan!

Kräftig und deftig

Unser Körper verlangt jetzt verstärkt nach „süß und fettig“, um sich Energiepolster anzulegen. Das war in der Steinzeit sinnvoll, wenn Nahrung und Wärme wirklich knapp waren. Heute verschafft es uns Winterspeck, und im Frühjahr freuen sich darüber alle Magazine, die neue „Bikini-Diäten“ anpreisen.

Mein Tipp: Gönn dir entsprechende Speisen – mit Bedacht und in Maßen.

Wie ist es bei dir, magst du den November? Gibt es Dinge, die du in dieser Zeit besonders gerne tust? Lass es mich wissen in den Kommentaren!

Und dann noch dies:

proDieser Text ist ein weiterer Beitrag zum Blogmomentum von Markus Cerenak. Es geht bei dieser Aufgabe um die verschiedenen Wiederverwendungsmöglichkeiten von Blogartikeln, um dir, liebe Leserin, lieber Leser, vielfältige Inhalte zu bieten. Im ersten Schritt sollten dafür alle Artikel, die man schon mal veröffentlicht hat, an einer Stelle gesammelt werden. Das habe ich in Fleißarbeit und in Evernote getan (auch etwas für trübe Herbsttage, hehe) und bin dabei über diesen Artikel gestolpert. Er stammte aus dem Jahr 2011, oho! Weil der Inhalt  in jedem Jahr wieder aktuell ist, habe ich ihn genommen, ein bisschen aufgehübscht (z.B. habe ich damals noch gesiezt 🙂 ) et voilà: ein schicker neuer Artikel ist für dich entstanden 🙂  (neudeutsch: Update). Zusätzlich habe ich noch einen Teil des Textes genutzt, um einen Facebook-Post daraus zu erstellen.  Ich freue mich über dein Like an der Stelle 🙂

Da die dunklen Monate ja erst anfangen, darfst du gespannt sein, was ich noch alles aus den Blogartikeln für dich herausholen werde. Vielleicht ein weiteres Ebook, vielleicht eine weitere Artikelserie, ein ganzer Kurs wie der zum Kraftplatz oder oder oder. Dank Markus habe ich eine Reihe neuer Ideen 🙂

Kassensturz im Blog

Wieso Kassensturz?

Einen Kassensturz macht man, um zu sehen, was eigentlich reingekommen ist nach einer bestimmten Zeit, oder auch, was übrig geblieben ist. Was hat das Bitteschön mit (m)einem Blog zu tun?

Schon länger habe ich vor, meinem vor sich hin dümpelnden Blog neues Leben einzuhauchen. Immer wieder verlor ich in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen den Faden. Einen guten Anfang habe ich mit der Buchrezension gemacht, und nun soll es auch weitergehen. Da kommt mir das BLOGMOMENTUM von Markus Cerenak gerade recht.
pro

Über drei Wochen hinweg gibt er den Teilnehmern verschiedene Aufgaben rund um die Bloggerei. Und Markus ist echt ein Guter, was Bloggen angeht! Hieran öffentlich teilzunehmen ist eine gute Selbstverpflichtung, um dranzubleiben 😃.
Darum mache ich jetzt also einen Kassensturz, als erste Aufgabe im BLOGMOMENTUM. Los geht’s.

Welchen Nutzen hat mein Blog für dich als Leserin und Leser?

Du findest auf meinen Seiten eine Menge Geschichten, Tipps und Tricks rund um die Themen Stress und Burnout, Hochsensibilität und Naturarbeit. Diese unterstützen dich darin, zum Beispiel gelassener im Alltag zu werden. Vielleicht entdeckst du Hinweise für deine eigene Hochsensibilität und wie Du damit auf eine kraftvolle Weise umgehen kannst. Und du bekommst Anregungen, wie du die Kraft und Symbolik der Natur in deinem Leben nutzen kannst.

Kernaussagen?

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Selbstverantwortung hat. Wenn jeder gut für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt. Und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch das Recht hat, das Leben seiner Träume zu leben.

Mein Satz für den Fahrstuhl – in wenigen Worten gesagt, was ich tue

Ich unterstütze hochsensible Frauen darin, in ihre Kraft zu kommen, um aus dem Vollen zu schöpfen und Business und Alltag mit Freude auf ihre ganz eigene Art zu leben. Ohne dabei auszubrennen oder sich selbst zu verlieren.

Mein Warum – früher und heute

Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt ein Ort wird, auf dem alle Menschen mit Freude, friedlich und mit all ihrer Power ihre Talente leben können. Eine Welt, in der Menschen ihre eigene Natur wieder erkennen. Eine Welt, in der Arbeit menschengerecht ist statt maschinengerecht. Wenn jeder aus seinem Herzen und seiner wahren Natur heraus lebt, ist kein Platz mehr für Terror, Krieg und Naturzerstörung. Dieses Warum hat sich im Grunde in all den Jahren, die ich meinen Blog betreibe, nicht geändert.

Was hat bisher gut funktioniert auf dem Blog? Was nicht so gut?

Immernoch viel gelesen wird meine Artikelserie „13 Regeln, sich richtig gut Stress zu machen“. Videos werden auch immer gern gesehen. Wenn ich regelmäßig schreibe, habe ich auch regelmäßig Leser. Im Umkehrschluss funktioniert es nicht, große zeitliche Lücken zwischen den Artikeln zu haben oder auch, Artikel einfach mal so raus zu hauen. Und, womit ich auch schon bei der letzten Frage von Markus wäre, ich mache nichts, weil ich denke, ich müsste das tun. Keine großen Challenges, Blogparaden, Interviewserien oder dergleichen mehr. Vielleicht ist das auch ein bisschen wenig Abwechslung? Das kannst nur du als Leserin, als Leser mir sagen.

Also meine Frage nun an dich, nachdem ich Kassensturz auf dem Blog gemacht habe:

Was wünschst du dir mehr auf meinem Blog? Was würdest du gerne lesen, sehen, hören? Schreib es mir in die Kommentare hinein!

Ich bin das so gewöhnt…

… und habe schon so oft versucht, das zu ändern! Es klappt einfach nicht 🙁

Kommt dir dieser Satz bekannt vor? Dann sei beruhigt: du bist damit nicht allein. Gewohnheiten zu verändern oder neue Gewohnheiten zu etablieren ist nicht so leicht, wie wir das gerne hätten.

Woran liegt das?

Gern frage ich meine Coachees: wenn du morgens ins Bad kommst, mit welcher Hand greifst du zur Zahnbürste? Und warum?
Die Antwort ist immer: weil ich es so gewöhnt bin.
Und wenn du ab heute mit der anderen Hand putzen sollst? – Wäre das unbequem. Müsste ich mich dran gewöhnen.

So ist das mit allen unseren Gewohnheiten. Auch mit denen, die wir „eigentlich“ nicht mehr haben wollen, oder die uns Stress bereiten, wie zum Beispiel morgens immer zu knapp aufzustehen. Wir sind es so gewöhnt, und anders wäre es deshalb unbequem.

Deine Gewohnheit – Trampelpfad oder Autobahn?

Gewohnheiten sind wie Autobahnen im Gehirn, breit, mehrspurig, bequem und schnell zu befahren. Sie sind fest verankert in deinem inneren Navi. Zack rüber auf die Überholspur :-). Um sie auszuführen, brauchst du nicht nachzudenken, das ist enorm energiesparend und im Alltag äußerst hilfreich. Zum Beispiel beim Zähneputzen 😉 .

Ein neues Verhalten, eine neue Angewohnheit oder auch nur ein neuer Gedanke, den du denken möchtest, ist hingegen eher wie ein Trampelpfad: noch kaum zu sehen, Äste ragen hinein, die einem auch mal ins Gesicht schlagen können, es ist mühsam und anstrengend, dem Pfad zu folgen, der Schweiß rinnt. Und dein inneres Navi schlägt dir alle möglichen Wege vor, nur nicht diesen.

Ran an den Pfad!

Wird der Trampelpfad öfter gegangen, entwickelt er sich langsam zu einem kleinen Weg, leichter zu erkennen und leichter zu begehen. Bleibst du dran, wird er zur Straße und irgendwann dann auch zur Autobahn. Mit eingebautem Navi.

Wendest du dich jedoch wieder ab, weil andere Straßen schneller gehen, sich bequemer anfühlen, vertrauter sind, dann wächst der Pfad wieder zu, schneller als du gucken kannst. Silvestervorsätze zum Beispiel neigen oft zum Zuwachsen 😉 .

Mit Geduld und Spucke

Also hab Geduld mit dir, wenn eine neue Angewohnheit oder Erkenntnis nicht gleich zum Ergebnis führt oder du es immer wieder erstmal anders machst. Du musst dich einfach erstmal daran gewöhnen, und das braucht Zeit. Das ist normal und kein Grund, gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Oder gar zu denken, du seiest zu blöd, faul, unintelligent oder sonstwas.

Dranbleiben heißt das Zauberwort. Und wie lange? Dazu gibt es keine pauschale Antwort, obwohl ein Zeitraum von 3 – 4 Wochen für viele Gewohnheiten machbar scheint. Allerdings ist er von vielen Faktoren abhängig, der Größe des Vorhabens, vom Menschen selbst und anderem. Also, wenn du es in dieser Zeit schaffst: super, wenn nicht: auch nicht dramatisch. Bleib dran und denk immer an die Autobahn, die du erschaffen willst. Du kannst ja schon mal beim Zähneputzen anfangen, einfach aus Spaß 😉

 

Welche Erfahrungen hast du mit dem Einüben neuer Gewohnheiten gemacht? Schreib doch in die Kommentare und lass uns teilhaben 🙂

Ein tolles Buch zum Thema Hochsensibilität – Rezension

Buch zur Hochsensibilität

Buch von Sabine Dinkel

Sabine Dinkel ist mit „Hochsensibel durch den Tag“ ein meiner Meinung nach sehr praxisnahes, persönliches und gleichzeitig professionelles Buch zum Thema Hochsensibilität gelungen.

Schon der Einband lässt mich hingucken und löst den Drang aus, es unbedingt anfassen zu wollen. In beruhigendem Blau gehalten sind die Überschriften, „Zwischenrufe“, Zitate und Merkboxen. Auch die eine oder andere Zeichnung schleicht sich ein, sehr klar erkennbar aus der Feder der Autorin.

Unterschied Normalsensibel - Hochsensibel

Bildbeispiel aus dem Buch von Sabine Dinkel

Sabine Dinkel lässt den theoretischen Überbau mit wissenschaftlichen Erklärungen usw. fast komplett weg und verweist stattdessen auf die entsprechende Literatur. Dies gefällt mir sehr gut, da ich mich so gleich in die Praxis stürzen kann. Die Tipps und Tricks kann ich auch nutzen, ohne dass es mir wissenschaftlich erklärt wird.

Das Buch ist eingeteilt in verschiedene Lebensbereiche wie Arbeitsplatz, Bekanntschaften, Partnerschaft oder auch Arztbesuch (für mich ein besonders erhellendes Kapitel). Es gibt eine Beschreibung der besonderen Herausforderungen für HSP, dann Tipps und Tricks für Prophylaxe. Und, was ich besonders gelungen finde: einen Notfallplan, wenn man schon mittendrin steckt.

Ein Kapitel befasst sich mit dem Umgang und dem wichtigen gegenseitigen Verständnis von Hochsensiblen und Normalsensiblen miteinander; ein weiteres Kapitel beleuchtet allgemeine Dinge, die man tun kann, um Energie zu tanken und sich wohl zu fühlen. Nicht alle sind mir neu, aber oft hilft ja ein wiederholter Hinweis, sie auch tatsächlich anzuwenden 🙂 .

Das ganze Buch kommt sehr humorvoll und geerdet daher, mit einem klaren Schwerpunkt auf Selbstfürsorge. Ein Highlight für mich ist die Sache mit der Feierabendseife, so einfach und so wirkungsvoll 🙂 .

Ich glaube, dass jeder HSP sich hier wiederfindet und wertvolle Informationen aus dem Buch mitnehmen kann. Mir jedenfalls geht es so, dass ich eine Menge Anregungen selbst anwende und auch meinen Klienten weitergebe. Oder ich empfehle ihnen gleich das ganze Buch 😉 .

Klare Kauf- und Leseempfehlung!

Wo tankst Du regelmäßig Kraft?

Entspannung und Kreativität in der Natur finden

Gerade für sehr empfindsame und hochsensible Menschen ist die Begegnung mit Natur enorm Stress abbauend und Kraft schenkend.

Eine gute Methode, Naturbegegnung regelmäßig und gezielt in seinen Alltag einzubauen, ist, sich seinen eigenen Kraftplatz zu suchen. In diesem kurzen Video (1 Min 15) zeige ich Dir einen der Plätze, die ich gern aufsuche.

Schreib doch unten in die Kommentare, welches Dein ganz spezieller Platz zum Auftanken ist 🙂

Warum ist Natur so entspannend für uns?

Ein Blitz-Impuls

Möchtest Du einen Grund wissen, warum Natur uns so dermaßen entspannen kann? Dann schaue dieses – wirklich kurze – Video 🙂

Dieses Video ist Teil der #30’TageVideoChallenge, bei der ich mitgemacht habe. Die Aufgabe: ein Ein-Minuten-Video. Darum endet es etwas abrupt 😉

Ein ungebetener Gast

oder: wie ich mit einer verhassten Bekannten umging

Was für eine herrliche Frühlingssonne! Ich sitze tatsächlich mal wieder draußen und schreibe diesen Blogartikel für dich. Entspannt und motiviert. Entspannt wie schon lange nicht mehr. Denn die letzten Wochen waren echt Hardcore für mich „Sensibelchen“.

Zu viel gearbeitet, zu viele Menschen um mich herum, zu viele Sorgen im Kopf, zu viele ToDos auf der Liste. Und vor allem: zu wenig Selbstfürsorge. Ich habe gepowert und durchgehalten bis zum Anschlag. Und habe kleine Anzeichen von Überreizung abgetan und ausgeblendet. Denn ich wollte ja immer „erst noch“ …

Bis SIE vor der Tür stand. Meine altvertraute, ungeliebte, verhasste Bekannte. Die Panikattacke. Wieder und wieder klopfte sie an, richtig penetrant. Mit diesem gruseligen Gefühl von Unwirklichkeit in mir. Mit so einem Kribbeln im Körper, das ich leicht fehlinterpretieren kann. Angst, was wohl mit mir los sein könnte. Panik, einfach umzukippen mitten in der Veranstaltung, bei einer wichtigen Besprechung oder während des Einkaufens.

© HaywireMedia - Fotolia.com

© HaywireMedia – Fotolia.com

Laut und deutlich sagte sie mir: „Es reicht! Sieh zu, dass du wieder zu dir kommst!“ Blöd, dass sie so brüllen muss, bevor ich tatsächlich innehalte. Wie mein Papa früher sagte: „Wer nicht hören will, muss fühlen!“

Dinge, die (auch dir?) helfen

Nach überstandener Attacke mache ich mir bewusst, dass sie „nur“ aufgetaucht ist, weil mein Maß mal wieder voll ist. Akut gehe ich dann aus der Situation raus, um wieder zu mir zu kommen. Aber mir ist auch klar, dass ich (wieder mal) langfristig etwas ändern muss.

So kann ich im ersten Schritt die Außenreize so weit wie möglich runterfahren. Weniger Veranstaltungen besuchen, weniger Menschen treffen, weniger Internet und ähnliche Medien. Mut zum Neinsagen, auch wenn es schwer fällt.

Mich dann auf meine Ressourcen besinnen, auf das, was ich kann und was sich schon bewährt hat. Zum Beispiel genug Wasser trinken. Das vergisst sich leicht, wenn man unter Strom steht. Wusstest du, dass Flüssigkeitsmangel im Gehirn ähnliche Symptome hervorrufen kann wie eine Panikattacke???
Pausen machen, und zwar echte Pausen. Nicht noch schnell die Mails checken, während ich auf meinem Brot kaue.
Meditieren. Ich weiß ja aus Erfahrung, dass mich regelmäßige Meditation innerlich ruhig und gelassener werden lässt. Wobei die Betonung klar auf „regelmäßig“ liegt. Meditieren mitten in einer Panikattacke? Klappt nicht.
Mich wieder bewusst bewegen, Sport machen. Um Stresshormone im Körper abzubauen.
Für genügend erholsamen Schlaf sorgen.
Autogenes Training
, das ich immer wieder „vergesse“, wenn alles gut läuft.

Auszeit

© drubig-photo – Fotolia.com

Das alles sind keine neuen Erfindungen oder Erkenntnisse. Vielleicht dachtest du beim Lesen: „Wie langweilig, das weiß ich doch alles schon.“ „Eigentlich“ wissen wir doch alle, was „man“ tun sollte. Und doch braucht es manchmal einen inneren Aufrüttler, um das Wissen tatsächlich auch (wieder) anzuwenden. Ins TUN kommen, das Wissen umsetzten, regelmäßig und konsequent, das ist der Schlüssel.

Die Panikattacke ist (bei mir) ein „ausgezeichnetes“ inneres Stressbarometer. Sie springt sehr zuverlässig an, wenn ich meine Balance zu lange vernachlässige. Wenn ich zu lange zu viele Reize auf mich einprasseln lasse (innere wie äußere), ohne mir genug Zeit zu nehmen, sie auch zu verarbeiten. Angenehm ist diese Bekannte nicht. Gerne möchte ich auf ihren Besuch verzichten. Einfach, indem ich dauerhaft gut genug für mich selber sorge. Ich arbeite daran.

Und jetzt gehe ich meditieren 🙂

Petra Vorname

P.S. Was ist dein persönliches Stressbarometer? Woran merkst du sehr zuverlässig, dass es reicht? Und was tust du dann?

P.P.S. Im übrigen: es ist Dein Leben!

Ein schönes neues Jahr :-) und ein Geschenk :-)

Schon wieder ist ein neues Jahr „dran“!

Rückblick

Entsprechend der Qualität der Zeit im Dezember und Januar habe ich zurückgeblickt, was das alte Jahr 2014 mir so gebracht hat. Es war ein ziemlich „rumpeliges“ Jahr für mich. Ich habe einen großen Kunden verabschiedet, Freundschaft verloren, Ideen beerdigt, Pläne über den Haufen geworfen, mich mit inneren Blockaden gequält.

Außerdem habe ich neue Kunden gewonnen, neue Freundschaften geschlossen, habe mich getraut, habe neue Ideen gesponnen, und ich habe mein erstes Ebook erstellt. Also, alles in allem eine gute Bilanz 🙂

Hast Du auch einen Rückblick gemacht? Die meisten Menschen tun das um diese Zeit, manche bewusster, manche eher „nebenbei“. Ich finde, es ist ein wichtiger Schritt, damit Neues entstehen kann.

Und was jetzt?

Nach dem Rückblick folgt die Auslese. Damit ich gezielt Neues angehen kann, entscheide ich nun, was sterben muss, was gehen darf, und welche Samen für die nächste Runde, also das kommende Jahr gelegt werden. Der Janaur eignet sich dafür sehr gut, denn auch in der Natur liegen nun die Samen und Knollen in der Erde und warten auf ihre Zeit. So werkel ich zum Beispiel gerade hinter den Kulissen fleissig herum. Meine Webseite wird ein völlig neues Gesicht bekommen! Ich will alles ein wenig straffen und mich noch mehr fokussieren. Zum Beispiel aus zwei Blogs endlich einen machen 🙂  Neue Projektideen sind am Wachsen, zum Beispiel ein entspannender Online-Kurs für Dich.

Gute Vorsätze und Ziele

Zum neuen Jahr gehören ja für die meisten Menschen auch gute Vorsätze und Ziele dazu. So ist eines meiner Ziele, meinen Webseiten-Umbau bis Ende Januar perfekt zu haben, damit ich dann den Relaunch, also den Neuauftritt starten kann. Mal schauen, ob das so klappt 😉  In diesem Artikel aus dem vergangenen Jahr habe ich darüber geschrieben, wie es gelingen kann, diese Vorsätze einzuhalten und umzusetzen. Oft ist es nötig, eine neue Gewohnheit zu etablieren, damit man es auch schafft, am Vorsatz dran zu bleiben. Und dafür wiederum braucht es manchmal eine Erinnerung daran, damit das auch klappt. Und hier kommt nun mein Geschenk an Dich.

Geschenk!

Weil ich mir wünsche, dass Dein Jahr gut beginnt, schenke ich Dir meine Unterstützung für einen Deiner Vorsätze, damit Du dranbleibst und ein Erfolgserlebnis einfahren kannst. Na, wie klingt das?

Schick mir einfach bis zum 31. Januar 15 eine Email an coach@coyotetrainings.de mit einem kurzen Hinweis, welches Dein Top-Vorsatz ist, an dem Du unbedingt dranbleiben willst. Ich melde mich dann bei Dir und werde Dich vier Wochen lang regelmäßig erinnern. Vier Wochen deshalb, weil wir, so sagt es die Wissenschaft, zwischen 21 und 30 Tagen brauchen, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Das Ganze kostet Dich eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber und vielleicht etwas Überwindung. That’s it 🙂

Dazu passend schließe ich mit einem Spruch, der seit einiger Zeit an meiner Wand hängt, und der einfach stimmt, wie ich finde.

Du musst Dein Ändern leben!

Du musst Dein Ändern leben!

Also dann! Worauf wartest Du noch?! Schreib mir!

Petra Vorname

 

Es wird wieder hell :-)

So kurz vor Weihnachten ist …

… die dunkelste Zeit des Jahres. Die längste Nacht, der kürzeste Tag; Wintersonnenwende, bevor die Tage morgen wieder länger werden.

Sonnenlicht

Sonne geht über dem Wasser auf.

Es ist die Zeit, in der alles in der Natur zur Ruhe kommt. Und obwohl die kälteste und damit härteste Zeit für Tiere und Pflanzen noch bevorsteht, keimt die Hoffnung mit dem täglich wieder länger scheinenden Licht. Nicht ohne Grund feiern wir Weihnachten genau in dieser Zeit 😉 .

Es ist auch die Zeit, in der wir alles, was wir von diesem vergangenen Jahr loslassen wollen, im Sonnwendfeuer verbrennen können. Einfach auf einen Zettel schreiben, und ab in die Flammen damit!

Lagerfeuer

Feuerstelle

Das verbrenne ich zum Beispiel:

  • mein Mich-Klein-Machen
  • Groll über Vergangenes
  • falsche Zurückhaltung

Wie könnte Dein Zettel aussehen, mit dem Du Vergangenes, das Dich belastet, ins Feuer wirfst?

Ich wünsche Dir eine entspannte Weihnacht, ganz in Deinem Sinne 🙂 . Und ich wünsche Dir, dass auch in Zukunft Deine dunklen Zeiten (die jeder von uns immer wieder durchlebt) immer wieder vom stärker werdenden Licht beschienen und schließlich abgelöst werden!

Du wünschst Dir dazu Unterstützung? Dann weißt Du ja, wie Du mich erreichen kannst, am besten per Email .

Sommer-Seminarraum schließt

Am Wochenende habe ich das milde und trockene Wetter genutzt, um meinen Sommer-Seminarraum abzubauen. Das Tipi ist ins Winterquartier gewandert und wartet dort auf den Frühling 🙂

Das Tipi geht ins Winterquartier.

 

In der Woche davor haben wir noch ein letztes Mal in diesem Jahr den Lagerfeuer-Erlebnisabend genossen. Im nächsten Jahr geht's weiter 🙂

Feuerstelle im Tipi

Ich danke allen, die in diesem Jahr dabei waren, mit mir am Feuer saßen, entspannt in die Flammen geschaut und Geschichten und Gedanken geteilt haben!